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TU Berlin

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VRM - Virtual Resource Manager

Der Virtual Resouce Manager (VRM), als neues Grid-Managementsystem, wird mit dem Ziel entwickelt, die aktuell bestehenden Beschränkungen anderer Grid-Umgebungen zu überwinden. Hierzu bietet der VRM zusätzlichen Eigenschaften, wie die von der Überwachung von Anwendungen und Ressourcen zur Laufzeit, wozu auch der Umgang und die Behandlung von fehlerhaften Ressourcen gehören, die Virtualisierung der Ressourcen, die Sicherstellung von Vertraulichkeit und die einfache Einbindung in existierende Mangementumgebungen. Der Fokus der Entwicklung lag auf der Flexibilitiät, der Transparenz der Ressourcenverwaltung und der Verlässlichkeit. Diese Eigenschaften werden zwischen Anwendung und VRM als Service Level Agreement (SLA) ausgehandelt und der VRM nutzt diese SLA als primäres Instrument der Mangemententscheidung.

Lupe

Eine VRM-Grid-Umgebung kann in mehrere Domänen unterteilt werden, um die Anforderungen verschiedener Ressourcen- und Diensteanbieter geeignet zu berücksichtigen. Verantworlich für jeweils eine Instanz dieser Domänen ist der Administrative Domain Controller (ADC). Der ADC integriert über Active Interfaces (AI) die unterschiedlichen Ressourcen, die selbst oft durch lokale Managementsysteme (RMS) verwaltet werden.

Durch die virtuelle Zusammenführung von unterschiedlichen Ressourcen eines Typs ist der VRM in der Lage den Anwendungen einen größeren Umfang an Ressourcen zur Verfügung zu stellen, als dies durch die einzelnen lokalen Managementsysteme der Fall ist. Hierbei werden die komplexen Anforderungen, insbesondere an die Fehlerbehandlung in einem solchen verteilten Umfeld durch den VRM abgedeckt. Zudem ist der VRM in der Lage unterschiedliche Ressourcentypen zu integrieren. Die Bandbreite der verschiedenen Ressourcentypen ist hierbei nicht begrenzt und reicht von Cluster- und Parallelrechnern, über Netzwerke und Speichersysteme bis zu Software-, Daten- und Administratordienstleistungen.

Um den unterschiedlichen Anforderungen und Heterogenität der Ressourcetypen, wie auch dem Vertragscharakter der SLA zu entsprechen, nutzt der VRM Vorausreservierungen als grundlegendes Konzept. Es besteht aber hierbei keine Einschränkung auf entsprechende unterstützende lokale Managementsysteme, sondern der VRM ist über die AI in der Lage solche Konzept auch auf Systeme ohne die Unterstützung von Vorausreservierungen zu übertragen.

Der VRM bietet somit die geeignete Grundlage für unsere aktuelle Forschung in den Bereichen Vorausreservierung und Dienstgütegarantien, wie auch für Untersuchungen von Co-Reservierungen und dem komplexen Workflow-Management.

Der VRM wird in Zusammenarbeit mit dem Paderborn Center for Parallel Computing entwickelt. Zusammen mit Prof. César De Rose (PUCRS Porto Alegre, Brasilien) betreiben wir ein internationales Grid-Testbed auf der Basis des VRM. Zudem ist es das Mangementsystem der Wahl für das Berlin-Brandenburg-Grid (BBGrid).

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+49 30 314-73388
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